Resilienz

Resilienz beschreibt die Fähigkeit mancher Menschen trotz hoher Belastung und widriger Umstände gesund zu bleiben bzw. sich schnell wieder zu erholen, während andere besonders anfällig für Störungen und Krankheiten sind.

Das Konzept meint das Tolerieren und Meistern schwieriger Situationen und/oder sogar gestärkt aus diesen hervorzugehen.

Der Resilienzbegriff kommt ursprünglich aus der Werkstoffkunde und steht für bestimmte Materialeigenschaften, die bewirken, dass ein Gegenstand sich äußerem Druck anpasst und in die ursprüngliche Ausgangsform zurückkehrt, wenn die Belastung nachlässt. Am ehesten lässt sich Resilienz mit Widerstandsfähigkeit, oder Belastbarkeit übersetzen. Das Resilienzkonzept orientiert sich an den Ressourcen des Einzelnen und des Unternehmens.

Die sieben Säulen der Resilienz:
(1) Optimismus
(2) Akzeptanz
(3) Lösungsorientierung
(4) Verlassen der Opferrolle
(5) Übernahme von Verantwortung
(6) Netzwerkorientierung
(7) Zukunftsplanung

Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz basieren auf den Forschungsergebnissen der Psychologie entlang der sieben Säulen der Resilienz. Im Zentrum stehen psychologische Konzepte wie Selbstwirksamkeitserwartung, Selbstmanagement, soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeiten oder Selbstmotivation.

Resilienztrainings sind für Unternehmen gewinnbringend, da Maßnahmen zur Resilienzsteigerung
• in Zeiten demografischer Veränderungen einen Wettbewerbsvorteil um Arbeitskräfte bedeuten - Gesundheit als strategischer Vorteil
• langfristige, ressourcenorientierte Veränderungskompetenzen vermitteln - flexibles Reagieren auf der Ebenen des Individuums und der Organisation
• einen primär präventiven Charakter bezüglich psychischer Störungen wie Ängste, Depressionen oder Burnout haben - Reduktion des Krankenstands.


Informationen zu Resilienztrainings info@pgv-nrw.de